Ursachen
Genetische Veranlagung, Antikörper gegen harmlose Umweltallergene zu bilden. Prädisponierte Rassen: Labrador, Französische Bulldogge, Westie, Deutscher Schäferhund, Boxer. Tritt meist zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 3. Lebensjahr auf.
Diagnose
Ausschlussdiagnose: Die Tierärztin oder der Tierarzt schließt Parasiten, Futtermittelallergie und Pilze aus. Allergietests (intradermal oder serologisch) identifizieren die konkreten Allergene.
Behandlung
Nicht heilbar, wird lebenslang kontrolliert. Optionen: spezielle Shampoos, Omega-3-Fettsäuren, Antihistaminika, Kortikosteroide (punktueller Einsatz), moderne Medikamente (Oclacitinib, Lokivetmab), Immuntherapie (Allergen-Impfung). Den Behandlungsplan erstellt die Tierärztin oder der Tierarzt.
Vorbeugung
Nicht vermeidbar (genetisch bedingt). Die Allergenexposition kann jedoch reduziert, die Haut feucht gehalten und die Schübe frühzeitig behandelt werden, um eine Chronifizierung zu verhindern.

