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Pekinese
Rasseprofil

Pekinés

Kaiserlicher chinesischer Löwenhund. Würdevoller, unabhängiger, fast katzenhafter Charakter. Üppiges langes Fell. Platte Schnauze = brachyzephal mit Atemproblemen. Ruhig zu Hause.

Herkunft: China Größe: Toy Lebenserwartung: 12-15 años Energie

Foto: Wikipedia Commons · CC BY-SA

Ideal für

  • Ältere Menschen
  • Kleine Wohnungen
  • Wer einen unabhängigen Hund möchte

Überdenken, wenn

  • ×Sehr aktive Familien
  • ×Warme Klimazonen (leiden unter Hitze)
  • ×Grobe Kinder

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Orientierende Bewertung von 1 (wenig) bis 5 (viel).

Für Wohnung geeignet
Für Anfänger geeignet
Gut mit Kindern
Mit anderen Hunden
Mit Katzen
Verträgt das Alleinsein
Energieniveau
Erziehbarkeit
Haarverlust
Pflegebedarf
Neigung zum Bellen
Verträgt Hitze
Verträgt Kälte

💶 Geschätzte Haltungskosten

45-85 €/Monat

Futter für kleine Größe 20-30 €; Hundefriseur 15-25 €; Parasitenmittel 8-15 €; anteilige Impfungen und Untersuchungen 15-20 €. Brachyzephale und Augenoperationen können eine hohe einmalige Ausgabe bedeuten.

Geschichte und Herkunft

Über Jahrhunderte im kaiserlichen China als Palasthund gezüchtet. 1860 von britischen Soldaten geraubt, nach Europa gebracht und Königin Victoria geschenkt.

Von der FCI in Gruppe 5 (Spitze und Hunde vom Urtyp) anerkannt. Dichtes Doppelfell, an kalte Klimazonen angepasst: in warmen Klimazonen sind Vorsichtsmaßnahmen erforderlich (Schatten, Wasser, Spaziergänge in der Mittagshitze im Sommer vermeiden).

Wesen und Charakter

Würdevoll, unabhängig, einer Familie treu. Zurückhaltend gegenüber Fremden. NICHT unterwürfig. Mutig. Geringer Bewegungsbedarf. Braucht tägliche geistige Anregung — Schnüffelspiele, Futter-Kongs und kurze Tricks kanalisieren die Energie besser als körperliche Bewegung allein. Reagiert am besten auf positive Verstärkung: körperliche Bestrafung erzeugt Angst, Unruhe und Reaktivität — Zwangsmethoden werden von tierärztlichen Verhaltensexperten NICHT empfohlen. Empfindlich gegenüber der Stimmung seiner Familie: er spürt Anspannung und lässt sich anstecken.

Zusammenleben

Kinder: mit ruhigen älteren Menschen. Andere Hunde: gleichgültig oder dominant. Katzen: toleriert sie.

Lebensphasen des Pekinés

Jede Phase hat ihre eigenen Pflegeschwerpunkte. Lebenserwartung: 12-15 años.

Welpe

0-9 Monate

Hitze und Anstrengung wegen der brachyzephalen Anatomie vermeiden; Pflege der Gesichtsfalten und der vorstehenden Augen; sanfte Sozialisierung.

Junior

9 Monate-1,5 Jahre

Beurteilung der Atemwege und Augenschutz; Pflege des langen Fells und Gewichtskontrolle.

Erwachsen

1,5-9 Jahre

Vorbeugung von Hitzschlag, Augenschutz (Hornhautgeschwüre, Proptosisrisiko) und Überwachung der Wirbelsäule; niemals Übergewicht.

Senior

9+ Jahre

Kontrolle von Atmung, Augen und Wirbelsäule; sehr moderate Bewegung und kühle Umgebung.

Pflege

Bewegung: 30-45 Min./Tag, aufgeteilt auf mindestens 2 Einheiten. Ruhige Spaziergänge + geistige Beschäftigung.

Bürsten: 2-3 Mal/Woche; intensiv während des Fellwechsels (Frühjahr und Herbst).

Fütterung: hochwertiges Futter passend zur Lebensphase (Welpe/adult/Senior) und Größe. Gewichtskontrolle: Übergewicht ist die wichtigste vermeidbare Ursache für Gelenkprobleme.

Tierarzt: jährliche Untersuchung mit vorbeugender Blutanalyse ab 5 Jahren (7 Jahre bei Riesenrassen); 2 Mal/Jahr ab 8 Jahren.

Geringe Bewegung (30 Min./Tag). Tägliches Bürsten (Fell verfilzt). Reinigung der Gesichtsfalten. Extreme Hitze vermeiden. Gewichtskontrolle.

Pflege im Detail

🍽️ Ernährung

Hochwertiges Futter für kleine Rassen, mit abgemessener Ration, da ihn seine geringe Aktivität zu Übergewicht neigen lässt, was Atmung und Rücken verschlimmert.

✂️ Fellpflege

Langes, üppiges Fell: tägliches Bürsten, um Knoten zu vermeiden, und intensiv während des Fellwechsels. Tägliche Reinigung der Gesichtsfalte und des Analbereichs.

🎓 Erziehung

Unabhängig und wenig unterwürfig, fast katzenhaft; lernt mit Geduld und positiver Verstärkung, niemals mit Bestrafung. Geistige Anregung bekommt ihm besser als körperliche Bewegung.

🏃 Bewegung

Sehr gering: 30-45 Minuten ruhiger Spaziergang pro Tag zu kühlen Tageszeiten. Bewegung bei Hitze immer vermeiden.

Rassespezifische Gesundheit

Brachyzephales Syndrom (Atmung). Bandscheibenvorfall. Hornhautgeschwüre (vorstehende Augen). Herzprobleme. Lebenserwartung 12-15 Jahre. Lebenserwartung 12-15 Jahre bei angemessener Pflege. Zuchtvoruntersuchungen bei verantwortungsvollen Züchtern empfohlen (Dysplasie + Kardio + Ophthalmologie je nach rassetypischen Erkrankungen). Bei einer Adoption vom Tierheim einen tierärztlichen Bericht über den aktuellen Zustand anfordern.

🩺 Gesundheitliche Veranlagungen dieser Rasse

Erkrankungen, für die diese Rasse eine erhöhte Veranlagung aufweist. Sie zu kennen hilft bei der Vorbeugung und einer frühzeitigen Erkennung. Eine Veranlagung bedeutet nicht, dass das Tier sie tatsächlich entwickeln wird.

Häufige Krankheiten bei hunde

Erfahre mehr über Symptome, Vorbeugung und wann du zum Tierarzt gehen solltest. Geprüfte, orientierende Informationen, die den Tierarztbesuch nicht ersetzen.

Alle 158 Krankheiten im Gesundheitsratgeber ansehen

Vorsorge und Prävention beim Pekinés

Empfohlene Tests und Screenings

  • Atmungsbeurteilung des brachyzephalen Syndroms (BOAS)
  • Augenuntersuchung (Geschwüre und Hornhautvorwölbung)
  • Auskultation / Echokardiografie
  • Röntgen der Wirbelsäule (Bandscheibenvorfall)
  • Blutbild und präanästhetische Biochemie

Prävention

Wegen der brachyzephalen Atmung Hitze, Übergewicht und Anstrengung vermeiden; ein Geschirr statt eines Halsbands verwenden; tägliche Reinigung der Gesichtsfalten und Überwachung der vorstehenden Augen auf Geschwüre und Stöße.

Vorsorgekalender

Jährliche Untersuchung mit Beurteilung von Atmung, Augen und Herz; vorbeugende Blutanalyse ab 5 Jahren.

Warnsignale

  • !Geräuschvolle Atmung, Schnarchen, Erstickungsanfälle oder blaue Zunge (Atemnotfall bei Hitze)
  • !Gerötetes, tränendes oder zusammengekniffenes Auge (Hornhautgeschwür)
  • !Rückenschmerzen, Weigerung zu springen oder Schwäche in den Beinen (Bandscheibenvorfall)
  • !Husten oder Erschöpfung (Herzerkrankung)
  • !Übler Geruch oder Rötung in den Gesichtsfalten

Häufige Fragen zum Pekinés

Wie alt wird ein Pekinés?
Die Lebenserwartung des Pekinés beträgt 12-15 años. Eine gute Ernährung, angemessene Bewegung, jährliche tierärztliche Kontrollen und vorbeugende Pflege können helfen, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Wie viel wiegt ein Pekinés?
Ein ausgewachsener Pekinés wiegt zwischen 3.5-6.5 kg, je nach Geschlecht, Genetik und Kondition. Er ist toy.
Woher stammt die Rasse Pekinés?
Der Pekinés stammt ursprünglich aus China. Über Jahrhunderte im kaiserlichen China als Palasthund gezüchtet. 1860 von britischen Soldaten geraubt, nach Europa gebracht und Königin Victoria geschenkt.
Wie viel Bewegung braucht ein Pekinés?
Der Pekinés hat baja Energie. **Bewegung:** 30-45 Min./Tag, aufgeteilt auf mindestens 2 Einheiten. Ruhige Spaziergänge + geistige Beschäftigung.
Ist der Pekinés gut mit Kindern?
Kinder: mit ruhigen älteren Menschen. Andere Hunde: gleichgültig oder dominant. Katzen: toleriert sie.
Für wen ist der Pekinés NICHT zu empfehlen?
Er ist nicht die richtige Rasse für: Sehr aktive Familien. Warme Klimazonen (leiden unter Hitze). Grobe Kinder. Es ist wichtig, eine Rasse zu wählen, die zu deinem Lebensstil passt.
Welche Gesundheitsprobleme hat der Pekinés?
Brachyzephales Syndrom (Atmung). Bandscheibenvorfall. Hornhautgeschwüre (vorstehende Augen). Herzprobleme. Lebenserwartung 12-15 Jahre. Lebenserwartung 12-15 Jahre bei angemessener Pflege. Zuchtvoruntersuchungen bei verantwortungsvollen Züchtern empfohlen (Dysplasie + Kardio + Ophthalmologie je nach rassetypischen Erkrankungen). Bei einer Adoption vom Tierheim einen tierärztlichen Bericht über den aktuellen Zustand anfordern.
Warum atmet er geräuschvoll?
Er ist eine brachyzephale Rasse (platte Schnauze), was seine Atemwege verengt. Bei Hitze oder Anstrengung atmet er schwer; man sollte beides vermeiden und sein Gewicht im Auge behalten.
Braucht er viel Bewegung?
Nein. Es ist ein Hund mit wenig Energie: 30-45 Minuten ruhiger Spaziergang täglich genügen, am besten zu kühlen Tageszeiten und mit Geschirr.
Ist er gut mit Kindern?
Besser mit ruhigen älteren Menschen. Er ist würdevoll und unabhängig und toleriert keinen groben Umgang; bei kleinen Kindern sollte man immer beaufsichtigen.
Warum muss man seine Augen so sehr pflegen?
Seine großen, vorstehenden Augen sind sehr exponiert und bilden bei Stößen oder Trockenheit leicht Geschwüre. Man muss sie überwachen und bei jeder Rötung zum Tierarzt gehen.
Verträgt er den Sommer?
Schlecht. Seine platte Schnauze und sein dichtes Fell machen ihn sehr anfällig für Hitzschlag; er braucht Schatten, Wasser und Klimaanlage in warmen Klimazonen.

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Quellen und Referenzen

Inhalt erstellt auf Grundlage offizieller Rassestandards und tierärztlicher Referenzquellen.

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