
Burmilla
Kreuzung aus Burma × Chinchilla-Perser (1981). Silbrig schattiertes Fell. Sanftes und unabhängiges Wesen.
Foto: Wikipedia Commons · CC BY-SA
Ideal für
- ✓Familien mit Zeit zum Streicheln
- ✓Wohnungen
- ✓Wer eine gesellige Katze sucht
Überdenken, wenn
- ×Haushalte, in denen sie viele Stunden allein ist
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Orientierende Bewertung von 1 (wenig) bis 5 (viel).
💶 Geschätzte Haltungskosten
45-75 €/Monat
Futter der mittleren bis oberen Klasse (24-40 €), Streu (8-12 €), anteilige tierärztliche Vorsorge (10-16 €) und Zubehör (5-10 €). Zusätzlich: jährliche Untersuchung mit Nierenkontrolle (40-70 €) und PKD-Screening bei Zuchttieren.
Geschichte und Herkunft
Britische Rasse, die 1981 aus der versehentlichen Kreuzung einer Burma-Katze mit einem Chinchilla-Perser entstand. Durch ihr persisches Erbe behält sie eine Veranlagung für polyzystische Nierenerkrankung, weshalb ein Screening bei Zuchttieren empfohlen wird.
Wesen und Charakter
Typisches Wesen ihrer Rasse. Gesellig oder zurückhaltend je nach Individuum. Die frühe Kastration (4-6 Monate) ist die beste vorbeugende Maßnahme.
Zusammenleben
Kinder: gut mit respektvollen. **Andere Katzen:** gesellig, wenn von klein auf zusammenlebend. **Hunde:** möglich, wenn ruhig.
Lebensphasen des Burmilla
Jede Phase hat ihre eigenen Pflegeschwerpunkte. Lebenserwartung: 12-15 años.
Kätzchen
0-6 Monate
Sozialisierung, Impfung, Entwurmung und Wachstumsnahrung.
Junior
6 Monate-2 Jahre
Kastration, PKD-Screening, Zahngesundheit und Gewichtskontrolle.
Erwachsen
2-10 Jahre
Nieren-Screening, Harngesundheit, Gewichtskontrolle und jährliche Untersuchungen.
Senior
11+ Jahre
Nieren- und Herzüberwachung, Gewichtskontrolle und geriatrische Ernährung.
Pflege
Bürsten: je nach Fell (kurz = wöchentlich · halblang = 2-3 Mal · lang = täglich).
Katzentoilette: N+1 Toiletten (Entscheidung 70).
Fütterung: hochwertiges Nass- + Trockenfutter.
Tierarzt: jährliche Untersuchung + Blutbild ab 7 Jahren.
Pflege im Detail
🍽️ Ernährung
Hochwertiges Trocken- und Nassfutter in abgemessenen Portionen; die Nassnahrung fördert die Nierengesundheit, was wegen der PKD-Veranlagung wichtig ist.
✂️ Fellpflege
Feines, seidiges Fell (kurz oder halblang je nach Varietät), wenig zu Verfilzungen neigend: Bürsten 1-2 Mal pro Woche.
🎓 Erziehung
Sanft, gesellig, aber unabhängiger als ihr Vorfahre, die Burma-Katze; lernt Routinen und Spiele mit positiver Verstärkung.
🏃 Bewegung
Mittlerer Energiebedarf: verbindet verspielte Phasen mit ruhigen Momenten. Tägliches Spiel und Gesellschaft genügen, um sie ausgeglichen zu halten.
Rassespezifische Gesundheit
Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), häufig bei vielen Rassen — Gentest empfohlen. PKD bei persischen und abgeleiteten Rassen. Lebenserwartung 12-15 Jahre.
🩺 Gesundheitliche Veranlagungen dieser Rasse
Erkrankungen, für die diese Rasse eine erhöhte Veranlagung aufweist. Sie zu kennen hilft bei der Vorbeugung und einer frühzeitigen Erkennung. Eine Veranlagung bedeutet nicht, dass das Tier sie tatsächlich entwickeln wird.
Häufige Krankheiten bei katzen
Erfahre mehr über Symptome, Vorbeugung und wann du zum Tierarzt gehen solltest. Geprüfte, orientierende Informationen, die den Tierarztbesuch nicht ersetzen.
Vorsorge und Prävention beim Burmilla
Empfohlene Tests und Screenings
- ✓Gentest / Nierenultraschall auf polyzystische Nierenerkrankung (PKD, Erbe von Perser/Chinchilla)
- ✓Echokardiografie-Screening auf hypertrophe Kardiomyopathie (HCM)
- ✓Nieren- und Leberfunktionsprüfung bei Erwachsenen
- ✓Regelmäßige Zahnkontrolle
Prävention
Frühe Kastration, PKD-Screening (stammt teilweise vom Chinchilla-Perser), hochwertige Ernährung und Nierenkontrollen. Bitte den Züchter um die PKD-/HCM-Ergebnisse der Elterntiere.
Vorsorgekalender
Jährliche Untersuchung mit Nierenkontrolle; Ultraschall/PKD-Test bei Zuchttieren und Blutbild ab 7 Jahren.
Warnsignale
- !Viel Trinken und Urinieren, Gewichtsverlust (Nierenerkrankung/PKD)
- !Beschleunigte Atmung oder Lethargie (Herzerkrankung)
- !Anhaltendes Erbrechen oder Teilnahmslosigkeit
- !Mundgeruch und entzündetes Zahnfleisch
Galerie des Burmilla

Häufige Fragen zum Burmilla
- Wie alt wird ein Burmilla? ▾
- Die Lebenserwartung des Burmilla beträgt 12-15 años. Eine gute Ernährung, angemessene Bewegung, jährliche tierärztliche Kontrollen und vorbeugende Pflege können helfen, das obere Ende dieser Spanne zu erreichen.
- Wie viel wiegt ein Burmilla? ▾
- Ein ausgewachsener Burmilla wiegt zwischen 3-5 kg, je nach Geschlecht, Genetik und Kondition. Er ist mediano.
- Woher stammt die Rasse Burmilla? ▾
- Der Burmilla stammt ursprünglich aus Reino Unido. Britische Rasse, die 1981 aus der versehentlichen Kreuzung einer Burma-Katze mit einem Chinchilla-Perser entstand. Durch ihr persisches Erbe behält sie eine Veranlagung für polyzystische Nierenerkrankung, weshalb ein Screening bei Zuchttieren empfohlen wird.
- Wie viel Bewegung braucht ein Burmilla? ▾
- Der Burmilla hat media Energie. **Bürsten:** je nach Fell (kurz = wöchentlich · halblang = 2-3 Mal · lang = täglich).
- Ist der Burmilla gut mit Kindern? ▾
- **Kinder:** gut mit respektvollen. **Andere Katzen:** gesellig, wenn von klein auf zusammenlebend. **Hunde:** möglich, wenn ruhig.
- Für wen ist der Burmilla NICHT zu empfehlen? ▾
- Er ist nicht die richtige Rasse für: Haushalte, in denen sie viele Stunden allein ist. Es ist wichtig, eine Rasse zu wählen, die zu deinem Lebensstil passt.
- Welche Gesundheitsprobleme hat der Burmilla? ▾
- Hypertrophe Kardiomyopathie (HCM), häufig bei vielen Rassen — Gentest empfohlen. PKD bei persischen und abgeleiteten Rassen. Lebenserwartung 12-15 Jahre.
- Von welchen Rassen stammt die Burmilla ab? ▾
- Von einer versehentlichen Kreuzung im Jahr 1981 zwischen einer Burma-Katze und einem Chinchilla-Perser, die ihr silbrig schattiertes Fell und ihr ausgeglichenes Wesen hervorbrachte.
- Welches Gesundheitsproblem erbt sie? ▾
- Vor allem die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) aus ihrem persischen Ursprung: Es gibt einen Gentest und einen Ultraschall zum Screening; frage danach beim Züchter.
- Verträgt sie das Alleinsein besser als die Burma-Katze? ▾
- Etwas besser. Sie ist anhänglich, aber unabhängiger, bleibt jedoch gesellig und schätzt tägliche Gesellschaft.
- Ist sie gut mit Kindern und anderen Haustieren? ▾
- Ja. Mit ihrem sanften und ruhigen Wesen versteht sie sich gut mit respektvollen Kindern, ruhigen Hunden und anderen Katzen.
- Braucht sie viel Bürsten? ▾
- Nein. Ihr feines Fell verfilzt kaum; ein Bürsten ein paar Mal pro Woche reicht aus.
Erfahre mehr über katzen
Praktische tierärztliche Ratgeber, um Burmilla zu begleiten.
Quellen und Referenzen
Inhalt erstellt auf Grundlage offizieller Rassestandards und tierärztlicher Referenzquellen.
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